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VERLAUF

ST/BOP
ST ≥ 6mm
Furkationen
Implantate
PI +
Plaque
BOP
5mm
≥6mm
Taschen
Knochen
Furkationen
Bericht
Direkt
Anzahl Zähne:
Anzahl 4mm:
Anzahl 5mm:
Anzahl ≥6mm:
Anzahl F2/F3:
PI%:
BOP%:
Bericht
Klassifikation
Übersicht
QR-Code
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Bedienung des Online-Formulars

Geben Sie die folgenden klinischen Befunde in das Online-Formular ein, um das indizierte UPT-Intervall zu bestimmen: Sondierungstiefe in mm, Furkationen, Mundhygiene und Bluten auf Sondieren.

Der Grad der Furkationsbeteiligung wird durch einen Kreis angezeigt. Ein offener Kreis (Grad 1), ein Halbkreis (Grad 2) und ein gefüllter Kreis (Grad 3).

UPT-Intervalle

Nach Anklicken des Buttons "Direkt" können die für die Bestimmung des UPT-Intervalls relevanten Daten alternativ auch in das entsprechende Formular eingegeben werden. So kann das grössere Formular oben umgangen werden.

Die in das Formular einzugebenden Werte sind: Anzahl Zähne sowie Anzahl Stellen mit Sondierungstiefen von 4mm, 5mm oder ≥6mm. Ausserdem werden erfasst: die Anzahl Stellen mit Furkationsbeteiligung Grad 2 oder 3 sowie der Prozentsatz der Stellen mit Plaque bzw. Bluten auf Sondieren (BOP).

Das in der Auswertung vorgeschlagene oder ein selbst gewähltes Intervall kann in das Formular eingetragen werden.

Patienteninformation

Die "Fernbedienung" auf der linken Seite ermöglicht es Ihnen, visuelle Informationen für Ihre Patienten abzurufen. Dazu gehören Abbildungen von Zahnfleischtaschen, Knochenabbau und Furkationsbeteiligungen.

Diese Informationsfenster können dem Patienten während der Konsultation gezeigt werden, um das Verständnis der klinischen Situation zu verbessern. Sie können diese Ansichten wahlweise auch in den personalisierten Patientenbericht aufnehmen.

Bestimmung des UPT-Intervalls

Die empfohlenen UPT-Intervalle basieren auf den auf dieser Website erfassten Resttaschenprofilen. Die Profile basieren auf dem Prozentsatz der Resttaschen ab 4mm, 5mm und ≥6mm.

In einem ersten Schritt der Auswertung wird für jede Kategorie der Resttaschen ab 4mm, ab 5mm und ab 6mm ein maximales Intervall bestimmt: in der Auswertungstabelle wird die entsprechende Zelle grün schattiert.

In einem zweiten Schritt wird aus der Kategorie mit dem kürzesten Intervall das resultierende UPT-Intervall bestimmt: in der Auswertungstabelle wird die entsprechende Zelle mit dem empfohlenen Intervall gelb schattiert.

Der hier verwendete Algorithmus zur Bestimmung des UPT-Intervalls geht auf eine retrospektive Studie aus dem Jahr 2019 zurück, in welcher aus vorhandenen Resttaschenprofilen bei 883 Patienten und insgesamt 11'842 UPT-Sitzungen die Grenzwerte zur parodontalen Stabilität ermittelt wurden (Ramseier et al. 2019).

Berücksichtigung von Risikofaktoren

Das empfohlene UPT-Intervall sollte nicht überschritten werden. Allenfalls soll das vorgeschlagene Intervall bei zusätzlich erhöhtem Entzündungs- (BOP) Index oder Vorliegen von Risikofaktoren verkürzt werden.

Die parodontale Stabilität wird mit dem vorhandenen Entzündungsindex (BOP: bleeding on probing) beurteilt. Bei Nicht-Rauchern bzw. ehemaligen Rauchern gilt ein Wert von 23% als Schwelle, während bei Rauchern dieser Wert bei 16% liegt. Diese Schwellenwerte basieren auf einer retrospektiven Untersuchung von 445 Patienten, welche sich seit mindestens fünf Jahren in der UPT befanden (Ramseier et al. 2015). Für Patienten mit erhöhtem Entzündungsindex ist entsprechend ein kürzeres Intervall zu wählen. In der Auswertung wird dies durch einen mit BOP bezeichneten Pfeil dargestellt.

Des Weiteren werden Zähne mit einer Furkationsbeteiligung Grad 2 oder 3 in eine höhere Risikokategorie eingeteilt. Dieser Befund geht auf eine retrospektive Studie mit 117 Patienten zurück, welche über einen durchschnittlichen Zeitraum von 11,5 Jahren in der UPT betreut wurden (Salvi et al. 2014). Entsprechend ist für betroffene Patienten ein kürzeres Intervall zu wählen. In der Auswertung wird dies durch einen mit dem Buchstaben F bezeichneten Pfeil dargestellt.

Schliesslich wird auch für Raucher und Patienten mit Diabetes Typ II ein verkürztes Intervall empfohlen. In der Auswertung wird dies mit einem Pfeil und den Buchstaben S (Smoking) bzw. D (Diabetes) dargestellt.

Literatur

Ramseier, C. A. (2024). Diagnostic measures for monitoring and follow-up in periodontology and implant dentistry. Periodontology 2000, 95(1), 129-155. doi:10.1111/prd.12588.

Ramseier, C. A., Nydegger, M., Walter, C., Fischer, G., Sculean, A., Lang, N. P., Salvi, G. E. (2019). Time between recall visits and residual probing depths predict long-term stability in patients enrolled in supportive periodontal therapy. Journal of Clinical Periodontology, 46(2), 218-230. doi:10.1111/jcpe.13041.

Ramseier, C. A., Mirra, D., Schutz, C., Sculean, A., Lang, N. P., Walter, C., Salvi, G. E. (2015). Bleeding on probing as it relates to smoking status in patients enrolled in supportive periodontal therapy for at least 5 years. Journal of Clinical Periodontology, 42(2), 150-159. doi:10.1111/jcpe.12344.

Salvi, G. E., Mischler, D. C., Schmidlin, K., Matuliene, G., Pjetursson, B. E., Bragger, U., & Lang, N. P. (2014). Risk factors associated with the longevity of multi-rooted teeth. Long-term outcomes after active and supportive periodontal therapy. Journal of Clinical Periodontology, 41(7), 701-707. doi:10.1111/jcpe.12266.